Internationaler Frauentag – Vor der Feier steht der Kampf
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- Veröffentlicht am Sonntag, 08. März 2026 00:20
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„Wir können uns dieses System einfach nicht mehr leisten“, erklärt Friedrich Merz. Doch sein „Wir“ ist nicht unseres. Es ist das „Wir“ der herrschenden Klasse – jener, die den Sozialstaat weiter abbauen, die Krisenlasten auf die Werktätigen abwälzen und Profite sichern wollen.
Unser „Wir“ ist ein anderes. Wir – die Frauen, die Arbeiterinnen, die Mütter, die Pflegerinnen, die Verkäuferinnen, die Erwerbslosen, die Migrantinnen – sind Teil der international ausgebeuteten Arbeiterklasse. Und wir sagen: Dieses System können und wollen wir uns tatsächlich nicht mehr leisten. Denn es beruht auf Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung – und Frauen tragen dabei eine doppelte Last.
Doppelte Ausbeutung: Frauen leisten nicht nur Lohnarbeit – meist schlechter bezahlt, häufiger in Teilzeit und prekären Beschäftigungen. Sie stemmen zugleich den Großteil der gesellschaftlich notwendigen Sorgearbeit: Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Haushaltsarbeit. Milliarden Stunden unbezahlter Care-Arbeit sichern tagtäglich das Funktionieren dieser Gesellschaft – ohne Lohn, ohne ausreichende Anerkennung. Das Kapital spart hier Kosten, indem es die Reproduktionsarbeit ins Private verlagert – und damit überwiegend auf Frauen abwälzt.
Gewalt, Sozialabbau und Entrechtung: Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Hunderttausende werden jährlich Opfer häuslicher Gewalt. Ökonomische Abhängigkeit, steigende Mieten, unsichere Jobs und Sozialabbau verschärfen ihre Lage. Erkämpfte Rechte stehen unter Druck – ob beim Schutz vor Gewalt, bei reproduktiven Rechten oder bei der sozialen Absicherung. Wenn gekürzt wird, trifft es zuerst die sozialen Bereiche, in denen Frauen arbeiten und auf die sie angewiesen sind.
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Hände weg vom Iran! - Nieder mit dem US-Imperialismus!
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- Veröffentlicht am Samstag, 28. Februar 2026 22:00
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Die heutigen massiven Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran stellen eine offene Kriegserklärung gegenüber einem souveränen Staat dar. Der erste Angriff auf Teheran erfolgte mit Tomahawk-Raketen von US-Kriegsschiffen im Golf von Oman. Das Regime in Washington kündigte zugleich an, die Bombardierungen über mehrere Tage fortzusetzen.
US-Präsident Donald Trump rief darüber hinaus offen zu einem Machtwechsel im Iran auf – ein eindeutiger Beweis dafür, daß es um Regime Change und nicht um „Sicherheit“ oder „Verteidigung“ geht. Die anschließenden Raketenangriffe Irans auf israelische Ziele und US-Militärstützpunkte sind die Reaktion eines angegriffenen Landes, das sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt.
Dass westliche Regierungen ausgerechnet diese Reaktion verurteilen, während sie den ursprünglichen Angriff relativieren oder rechtfertigen, offenbart die Doppelmoral imperialistischer Politik.
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Ziegenhals: Gedenken anläßlich des 93. Jahrestags der Illegalen ZK-Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals am 7.2.1933
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- Veröffentlicht am Dienstag, 17. Februar 2026 14:53
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Am Gedenkstein in Ziegenhals bei Berlin erinnerten wir Anfang Februar an die illegale Tagung des Zentralkomitees der KPD vom 7. Februar 1933. Hier analysierte Ernst Thälmann den Faschismus als offene Diktatur des Kapitals und rief zum organisierten Widerstand der Arbeiterklasse auf – wenige Tage vor seiner Verhaftung.
Dieser Ort steht bis heute für den organisierten Widerstand der Arbeiterklasse gegen Faschismus und Krieg.
Zu Zeiten der DDR befand sich hier eine staatlich anerkannte antifaschistische Gedenkstätte, die diesen historischen Ort bewahrte und öffentlich zugänglich machte. Nach dem Ende der DDR wurde diese Gedenkstätte von den neuen Machthabern geschliffen und abgerissen – ein Ausdruck antikommunistischer Geschichtsrevision.
Daß heute nur noch der Gedenkstein an diesen Ort erinnert, zeigt: Erinnerung ist umkämpft.
Unser Gedenken gilt nicht nur der Geschichte von 1933, sondern auch der Verteidigung des antifaschistischen Erbes gegen Verdrängung und Vergessen.
Danke an den Freundeskreis „Ernst Thälmann“ e. V. Ziegenhals-Berlin für die jährliche Organisation der Veranstaltung.
Im Folgenden stellen wir die Rede von Torsten Schöwitz, Vorsitzender der KPD, ein:
Rede des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) – Torsten Schöwitz
Liebe Antifaschisten,
Liebe Genossinnen und Genossen,
Liebe Freunde Ernst Thälmanns und seiner Partei, der Kommunistischen Partei Deutschlands,
Erklärung des ZK der KPD
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- Veröffentlicht am Samstag, 03. Januar 2026 19:08
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Die Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschland verurteilen den kriegerischen Überfall der USA auf das souveräne und friedliche Land Venezuela!
Wir fordern die sofortige Freilassung des Präsidenten Maduro und seiner Ehefrau!!
Die KPD verlangt von der deutschen Regierung eine deutliche und klare Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Aggression der USA und eine offizielle Anklage in der UNO!
Proletarier aller Länder vereinigt Euch!
Gegen Imperialismus und Krieg!
Für Frieden und Sozialismus!
ZK der KPD

Erklärung der KPD
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Mai 2025 18:20
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Am 8. Mai jährt sich zum 80. Mal der Tag der Befreiung Deutschlands und Europas von Hitlerfaschismus, der bis dahin schlimmsten, brutalsten Form bürgerlicher kapitalistischer Herrschaft. Wir danken der Sowjetunion und den Alliierten der Antihitlerkoalition für die Befreiung vom Faschismus.
Den Hauptanteil beim Sieg über den Faschismus trug die Sowjetunion, der damals einzige sozialistischen Staat. Wir gedenken der 27 Millionen Opfer, die durch die Sowjetunion in 1418 Tagen Krieg erbracht wurden.
Dank der Sowjetunion und der sozialistischen Staatengemeinschaft konnte bis 1990, also 45 Jahre, in Europa der Frieden erhalten und der Faschismus in seiner Entwicklung gehemmt werden.
Die Konterrevolution in der sozialistischen Staatengemeinschaft hat dazu geführt, daß wir nun schon 35 Jahre Augenzeuge des sich ständig erneuernden Faschismus, auch in Europa, sind.
Besonders ausgeprägt ist diese Herrschaftsform gegenwärtig in der Ukraine, die im Auftrag und mit aktiver Unterstützung von USA, EU und NATO die imperialistische Idee verfolgt, das größte Land unseres Planeten doch noch der westlichen Interessengemeinschaft unterzuordnen.
Impressionen von der Rosa-Luxemburg-Konferenz und der Liebknecht-Luxemburg-Lenin-Demonstration - Berlin 11. u. 12. Januar 2025
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- Veröffentlicht am Montag, 13. Januar 2025 21:56
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Dokumente zum XXXII. Parteitag der KPD veröffentlicht
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 13. November 2024 15:49
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Im Mai 2024 fand der XXXII. Parteitag der KPD statt. Einzelne Dokumente wurden bereits in unserem Zentralorgan "Die Rote Fahne" veröffentlicht. Im politischen Bericht reflektiert der Parteivorsitzende, Torsten Schöwitz, die Arbeit der KPD während der vergangenen Wahlperiode und stellt Herausforderungen heraus, mit denen wir zu kämpfen hatten und auch in Zukunft haben werden. In den Thesen des ZK der KPD wird zusammengefasst, in welcher historischen Situation wir uns aktuell befinden und welche Aufgaben sich daraus für die KPD ergeben. Unter XXXII. Parteitag der KPD können nun die gesammelten Dokumente inklusive Redebeiträge eingesehen werden."
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KPD - Wir wählen den Klassenkampf!
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- Veröffentlicht am Samstag, 31. August 2024 20:40
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KPD - Wir wählen den Klassenkampf!
Mal wieder stehen Wahlen zu bürgerlichen Parlamenten an – Mal wieder beschwören die kapitalistischen Demagogen sie zu Schicksalswahlen auf. Glaubt man dem Geschwätz von Grünen, Linken und SPD, werden ab Montag faschistische Zustände in Sachsen und Thüringen herrschen, wenn man jetzt nicht seine Wahlstimme strategisch gegen die AfD einsetzt und fünf weitere Jahre sozialdemokratische Berufspolitiker für die Parlamente alimentiert. So als ob es nicht sie höchst persönlich waren, die mit Leiharbeit und Hartz IV die Lebensbedingungen der Bevölkerung in eine soziale Katastrophe stürzten und die mit ihren Kriegen und ihrer Asylpolitik tausende von Menschen auf dem Gewissen haben.
Hände weg von der KPD!
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- Veröffentlicht am Samstag, 17. August 2024 20:55
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Am 17.08.2024 organisierten einige Genossinnen und Genossen anläßlich des 80. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns einen Informationsstand bei der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte am Strehlener Platz in Dresden. Die angemeldete Veranstaltung wurde von vier Polizisten gestört und unter Bezugnahme auf den §86a StGB „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ sowohl die Folierung des KPD-Pavillons als auch Parteiabzeichen der Genossinnen und Genossen beschlagnahmt. Daß bspw. unsere Fahnen eingezogen werden, sind wir gewohnt. In der Regel bekommen wir sie nach gewisser Zeit wieder, wenn die Behörden das vermeintliche Unwissen der Polizisten eingestehen und anerkennen müssen, daß die 1990 in der DDR wiedergegründete KPD nicht unter das Verbot der Partei in der BRD vom 17.08.1956 fällt. Die Beschlagnahmung von Materialien abseits dessen und die somit faktische Auflösung angemeldeter Informationsstände einer legalen, demokratischen Partei ist allerdings neu. Mit Blick auf die erst kürzlich vom Wahlausschuß des Landes Sachsen zur Landtagswahl 2024 geäußerten Vorhaltungen, daß wir für eine Partei vermeintlich zu wenig Öffentlichkeitsarbeit nachzuweisen hätten, ist das besonders lächerlich. Mit solchem Vorgehen wird unsere Öffentlichkeitsarbeit aktiv und massiv behindert.
Wir fordern, Hände weg von der KPD!
Schult eure Handlanger in den Polizeibehörden oder laßt die Heucheleien von der freien Meinungsäußerung und Beachtung geltenden Rechts bleiben!
Zur Kritik der kleinbürgerlichen Volksfront-Orientierung der KP
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- Veröffentlicht am Samstag, 03. August 2024 19:02
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Ideologische Kommission der KPD
Die Internationale Kommission der KPD berichtet über die diesjährige Konferenz der Europäischen Kommunistischen Aktion, die unter das Motto: „Historische Schlussfolgerungen aus der Taktik der antifaschistischen Fronten. Der zeitgenössische Kampf der Kommunisten gegen den Faschismus“ gestellt wurde. [1] Dieses Thema beschäftigte auch das Jugendcamp der KPD im Sommer 2023, auf dem sich die KPD von falschen Vorstellungen zur Volksfront distanzierte, die behaupten, dass ein Bündnis mit der Bourgeoisie im Rahmen einer revolutionären Strategie notwendig sei.
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Erklärung
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- Veröffentlicht am Freitag, 12. Juli 2024 20:24
- Geschrieben von estro
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Unsere KPD wurde vom Wahlausschuss des Landes Sachsen zur Landtagswahl 2024 nicht zugelassen, da wir, trotz derselben Verfahrensweise wie 2019, aus Sicht des Wahlausschusses im vergangenen Jahr den Vorsitzenden nicht richtig gewählt haben sollen. Auch wurde die Öffentlichkeitsarbeit als nicht ausreichend bewertet, obwohl wir eine ähnlich umfangreiche Auflistung wie 2019 einreichten. Unterstützerunterschriften wären ausreichend zusammengekommen, aber der Büroleiter des Landeswahlleiters erklärte, dass die Einreichung weiterer Unterschriften nicht mehr erforderlich ist. Obwohl über die Presse diese Entscheidung schon veröffentlicht wurde, haben wir ein Schriftstück dazu noch nicht in der Hand.
Maßgeblich für die Entscheidung war offensichtlich nicht die mangelhafte Erfüllung der Formalien, sondern der politische Wille, eine Partei aus dem öffentlichen Bewusstsein zu drängen, die schon 2019 ihren Wahlkampf nutzte, um über die Vorbereitung neuer Kriege aufzuklären, die für jeden sichtbar, inzwischen geführt werden.
Wir werden die nächste Zeit nutzen, um unsere Partei und ihr Umfeld zu stärken. Dabei werden wir unseren Fokus auf die Kämpfe um die Rechte der Arbeiterklasse und für den Frieden der Völker legen. Diese Kämpfe werden auf der Straße und in den Betrieben geführt und gewonnen und nicht in diesen bürgerlichen Parlamenten. Trotz dieses Rückschlags lassen wir uns nicht entmutigen und blicken voller Zuversicht nach vorne. Wir bedanken uns bei allen die uns unterstützt haben und sagen offen, Landtagswahl hin, oder her.
Die KPD lebt!
Die KPD lebt! | The KPD is alive! | КПД жива! | ¡El KPD está vivo!
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- Veröffentlicht am Montag, 10. Juni 2024 14:07
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