Solzhenizyns Lügen im „Archipel GULag“

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sklaverei hetze-269x300am 16.12.2014 auf veröffentlicht

Von  Октоберкинд Квикс,

Das Kultbuch der neuen russischen „Demokraten“ „Archipel GULag“, die mehrbändige Beschreibung der „Schrecken der Stalinschen Arbeitslager“, war der Grund für die Ausbürgerung Solschenizyns aus der Sowjetunion und die nachfolgende Übergabe des Nobelpreises an ihn. Die zahlreichen Neuausgaben dieses antisowjetischen, seinem Wesen nach auch russenfeindlichen Machwerks haben den Grundstein gelegt für den materiellen Wohlstand des Autors. Das ermöglichte ihm auch, einen Preis zu verleihen, der nun von einigen russischen Schriftstellern dankbar entgegengenommen wird.

Ein literarisches Machwerk ohne Beweise

Beim aufmerksamen Durchlesen des „Archipels“ kommt die Frage auf, wie A.I.Solschenizyn dieses Buch, das ja dokumentarischen Charakter beansprucht, schreiben konnte, wo er doch überhaupt keinen Zugang hatte zu Materialien, die, gelinde gesagt, geheimgehalten wurden. Ein Mensch, der gegen Ende des Großen Vaterländischen Krieges wegen antisowjetischer Tätigkeit verurteilt wurde, konnte folglich auch keinen Zugang zu den Archiven des sowjetischen Geheimdienstes erhalten. Und ein solch grundlegendes, mit dokumentarischen Fakten belegtes Buch auf der Grundlage von irgendwelchen Sekretärsgeschichtchen zu schreiben, ist unmöglich.

Niemand verneint den künstlerischen Wert der Werke Dombrowskis oder Schalamows, doch „Archipel GULag“ verlangt geradezu eine historisch-dokumentarische Forschung. Das Buch verlangt die Wahrheit – sozusagen in letzter Instanz.

Weißgardistische und NATO-Quellen können nicht als objektiv bezeichnet werden, da Stories von irgendwelchen durch die Sowjetmacht „Beleidigten“ und Überläufern immer voreingenommen sind. Wie zum Beispiel die in der „demokratischen“ Presse veröffentlichte Story über angebliche Gruppenvergewaltigungen an verhafteten tschetschenischen Soldaten im Sonderlager, welche durch Mitarbeiter des Innenministeriums  begangen worden seien.

Woher hat Solschenizyn denn beispielsweise die „dokumentarischen Tatsachen“ über die Anzahl der Erschossenen, über die Methoden der Unterbringung, über das Kontingent an Häftlingen in den Lagern genommen, wenn er den großen Teil seiner Haftzeit entweder im privilegierten Moskauer „Scharaga“[1] oder im onkologischen Lagerkrankenhaus verbracht hat?

Horrorgeschichten aus der Giftküche von Goebbels

1942 brachte der Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. in einer ausreichend großen Auflage eine Broschüre heraus von Kajetan Klug „Die größte Sklaverei der Weltgeschichte. Tatsachenbericht aus den Strafgebieten der G.P.U.“. Dieser Berliner Verlag wurde direkt vom Goebbelsschen Propagandaministerium (RMVP) und von der Reichspropagandaleitung (RPL) finanziert und war spezialisiert auf der Herausgabe von Propagandaschriften, entsprechend den Anforderungen der Kriegszeit. Insbesondere wurden „Untersuchungen“ veröffentlicht über angebliche „Greueltaten der jüdischen Bolschewisten in Katyn“ („Der Massenmord im Walde von Katyn. Ein Tatsachenbericht auf Grund amtlicher Unterlagen“[2]) und das Machwerk von Giselher Wirsing „Die Politik des Ölflecks. Der Sowjetimperialismus im zweiten Weltkrieg“[3], das später während des ganzen kalten Krieges der USA-Propaganda als Vorlage diente, und das Programmbuch von Heinrich Goitsch „Niemals!“[4] über die „künftige Vernichtung“ des Elektorats von Deutschland, Norwegen und Luxemburg durch dieselben „jüdischen Bolschewisten“.

Die Broschüre „Die größte Sklaverei“ sorgte dann auch in Deutschland, und nicht nur dort, für eine Sensation: Die Beschreibung der Schrecken des Stalinschen „Realsozialismus“ brachte den deutschen Spießbürger dazu, sich für die „Panzerfaust“ zu entscheiden, und die Verbündeten, über eine Änderung der Krieges nachzudenken, d.h. von einem Krieg gegen die Nazis zu einem Krieg gegen den „Totalitarismus“ im allgemeinen. Für Glaubhaftigkeit und gefrorenes Blut, sorgten nicht nur die „Beweise“ von Augenzeugen, sondern auch die bei gefangengenommenen Dienstgraden des NKWD ausgeforschten Tatsachen, sowie Materialien, welche aus Archiven entnommen wurden, die den Nazis in die Hände gefallen waren.

Seltsame Übereinstimmungen

Man kann sich nur wundern über die textliche Übereinstimung des „Archipel GULag“ mit dem Nazi-Machwerk der „Größten Sklaverei“, womit im übrigen auch erklärt ist, daß Herrn Solschenizyn nicht viel mehr zur Verfügung stand, als diese Goebbelssche Propagandaschrift. Und so enthält auch der Begriff des „geistigen Eigentums“ nichts Beleidigendes, es handelt sich einfach eine Feststellung von Tatsachen.

Es wäre auch nicht verwunderlich, daß Solzhenizyns Buch „Archipel GULag“ bedeutend umfangreicher ist als die vergessene Broschüre „Die größte Sklaverei…“, wenn die vor den Autoren stehenden Aufgaben nicht so völlig verschieden gewesen wären. Während es sich im ersten Fall um eine kompakte Horrorvision handelt, die Haß auf den Gegner schürt, in einen Tornister paßt, sollte im anderen Fall daraus ein mehrbändiger, langatmiger Schmalz für die familiäre Lektüre werden, der später einmal einen Ehrenplatz im Bücherregal erhält.

Und diejenigen, für die  „Die größte Sklaverei“ von K.Klug bisher noch kein Begriff war, sei empfohlen, ein paar Münzen lockerzumachen, um darin zu lesen. Falls ihr Gewissen das zuläßt…

Oktoberkind Quix

„Лимонка“, №147

http://thewalls.ru/truth/gulag.htm

Zum gleichen Thema:
„Der Gaukler“
Von Harry Thürk
(2 Bände)
Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1978

Und

From Hitler to Hearst, from Conquest to Solzhenitsyn.
http://www.mariosousa.se/LiesconcerningthehistoryoftheSovietUnion.html

 

Ложь в книге «Архипелаг Гулаг»

Культовая книга демократов „Архипелаг  ГУЛАГ“,  многотомное описание ужасов сталинских трудовых лагерей, стала причиной выдворения А.И. Солженицына за пределы СССР с последующим вручением Нобелевской премии. Многочисленные переиздания антисоветского, а в сущности  и антирусского, опуса заложили основу материального  благополучия  автора, что дало ему возможность учредить  премию,  с  благодарностью принимаемую теперь российскими писателями.

При внимательном прочтении „Архипелага“ возникает вопрос, как мог написать А.И. Солженицын книгу, претендующую  на документальность, не имея доступа к материалам, мягко сказать, засекреченным. Человек осуждённый за антисоветскую деятельность в конце Великой Отечественной войны соответственно не мог  получить доступ к архивам ГПУ-НКВД-МГБ. На зековских байках фундаментальный, отвечающий документальным  фактам,  труд написать невозможно.

Никто  не  отрицает художественной ценности произведений Домбровского или Шаламова, но „Архипелаг ГУЛАГ“ претендует именно на историческое документальное исследование.  Истину,  так сказать, в конечной инстанции.

Белогвардейские и НАТОвские источники нельзя назвать объективными, так как рассказки „обиженных“ Советской властью и перебежчиков всегда будут предвзятыми. Как, например, истории, опубликованные в демократической  прессе  о групповых изнасилованиях, совершённых сотрудниками МВД  по отношению к задержанным чеченцам мужского пола в фильтрационных лагерях.

Где же брал А.И.  Солженицын  документальные факты о количестве расстрелянных,  о  методах содержания, о контингенте заключённых в  лагерях, если он провёл большую часть срока  или  в  привилегированной  московской „шараге“, или в лагерной онкологической больнице?

В 1942 году немецкое издательство Франца Зегера выпустило достаточно большим тиражом книгу Кайетана  Клюга  „Самое величайшее рабство в мире“. (Klug „Die größte Sklaverei der Weltgeschichte.  Tatsachenbericht aus den Strafgebieten den G.P.U.“).  Берлинское  издательство Ф.Зегера напрямую финансировалось геббельсовским министерством пропаганды  (RMVP)  и Имперским Управлением Пропаганды (RPL) и специализировалось на выпуске агиток, подчинённых требованиям  военного времени. В частности, были опубликованы „исследование“ о  „зверствах  иудо-большевиков в Катыни“ („Der Massenmord im Walde von Katyn: Ein Tatsachenbericht auf Grund amtlicher Unterlagen“), опус  Гизльхера  Виргинга  „Советский империализм во Второй мировой войне“  („Die Politik des Ölflecks. Der Sowjetimperialismus im zweiten Weltkrieg“, Berlin 1944),  клише из которого использовались впоследствии  на  протяжении всей холодной войны американской пропагандой,  и программная книга  Генриха  Гойче  „Никогда!“ (Heinrich Goitsch „Niemals!“, Berlin 1944) о грядущем истреблении теми же  иудо-большевиками электората Германии, Норвегии и Люксембурга.

„Величайшее рабство“ произвело тогда в Германии, и не только, сенсацию: немецкого обывателя описание ужасов сталинского „реального социализма“ заставило взяться за  „фаустпатроны“,  а союзников задуматься о трансформации войны против нацистов  в  войну с тоталитаризмом вообще. Достоверность, леденящая  кровь, достигалась не только свидетельствами очевидцев, но и материалами, выпытанными у пленённых чинов НКВД, а  также добытыми из захваченных архивов. Удивляют текстуальные совпадения „Архипелага ГУЛАГа“ и „Величайшего рабства“, что, впрочем, извиняет г-на Солженицына, так  как  под руками ничего более менее  внятного,  кроме  геббельсовской агитки, не было. Так что термин „литературный власовец“ не содержит ничего обидного, это просто констатация факта. Забавно, что объём „Величайшего рабства“ значительно меньше „Архипелага ГУЛАГа“. Ещё бы, ведь стоявшие перед авторами  задачи разные. В  одном случае – компактный ужастик, возбуждающий ненависть  к противнику, помещался  в полевой сумке, в другом многотомная нудная жвачка для семейного чтения, занимающая почётную полку книжной этажерки.

Так что, деятели  культуры,  прочтите для начала забытое „Величайшее рабство“ К.Клюга,  а потом пользуйтесь склизскими долларами из премиального фонда.

Если совесть позволит.

Октоберкинд Квикс

http://thewalls.ru/truth/gulag.htm


[1] Шарага (Scharaga) – nicht übersetzbare Bezeichnung für geheime Forschungslabore, wo hochqualifizierte Fachleute unter Kontrolle der OGPU arbeiteten.

[2] Eine anonyme Broschüre von 20 Blatt mit 26 Seiten SW-Abbildungen, geheftet. Die Deutsche Nationalbibliothek nennt als Verleger: (NSDAP, Reichspropagandaleitung / Berlin).

[3] Erschienen in Berlin, 1944. Der Autor dieser ebenfalls anonymen Broschüre wird mit „Vindex“ angegeben.

[4] Erschienen im Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf., Berlin, 1944.

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