Konferenz zum 70. Jahrestag der DDR

Details

Unsere wissenschaftlich-strategische Konferenz zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR,

5./6. Oktober 2019, Berlin, Franz-Mehring-Platz 1

Ausrichtung der Konferenz:

Die Veranstaltung soll drei Gesichtspunkte behandeln:

- Die kompromisslose Verteidigung der Errungenschaften und des revolutionären Erbes der DDR gegen alle Angriffe und Diffamierungen.

- Die Analyse der Bewältigung von Widersprüchen und Problemen sowie des Kampf gegen den Revisionismus und dessen späteres Erstarken in der DDR und der SED.

- Die Bedeutung der DDR und der SED und ihres Erbes für die kommunistische Bewegung heute und morgen.

Referate:

Zu jedem Unterpunkt ein einzelnes Referat von wechselnden Referenten/innen. Die Referate müssen kurz, knapp, präzise sein, kein Blah-Blah, sondern klare Inhalte bei klarer Struktur in überschaubarer Zeit.

Als Referenten eine Mischung aus bewährten Altkadern der SED und jungen Genossinnen und Genossen aus der KPD, aus dem Fernstudium und aus der „Kommunistischen Organisation“ (KO).

Inhaltliches Konzept und Zeitplan:

Sonnabend:

12.00 Uhr: Tagungsleitung: Begrüßung, Regularien der Konferenz.

12.15 Uhr: Grußadressen

Thema des Tags: Die DDR – der erste sozialistische Staat auf deutschem Boden, Erfolge und Errungenschaften

13.00 Uhr: Zbigniew Wiktor: Antifaschismus und gute Nachbarschaft zur Volksrepublik Polen.

13.15 Uhr: n.n.: Antifaschistische Jugendpolitik: Aufbau und Funktion der FDJ.

13.30 Uhr: Frank Flegel: Vereinigung von KPD und SPD zur SED, Ende des Reformismus, Einheit der Arbeiterklasse.

13.45 Uhr: Hans Fischer: Sozialistische Militärpolitik = Friedens- und Verteidigungspolitik

14.00 Uhr: Torsten Reichelt: Internationale Solidarität

14.15 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

14.45 Uhr: Philipp Kissel: Recht auf Arbeit und Vollbeschäftigung, keine Arbeits- und Obdachlosigkeit.

15.00 Uhr: Anna C. Heinrich: Veränderung der Menschen, Solidarität, Integration, Eindämmung der Kriminalität

15.15 – 16.20 Uhr: Kaffeepause

16.20 Uhr: Jürgen Geppert: Brechen des Bildungsmonopols, Arbeiter- und Bauernfakultäten und Polytechnische Oberschule

16.40 Uhr: Iris Harnack: Gleichstellung der Frau

17.00 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

17.30 Uhr: Aitak Barani: Fazit: Warum war das alles möglich? Enteignung des Großkapitals, Überführung der Produktionsmittel in gesamtgesellschaftliches Eigentum und Entwicklung eines sozialistischen Arbeiter- und Bauerstaates. Hierin: Abschied von bürgerlichen Wahlen, Interessenvertretung (z.B. der Jugend, der Frauen, der Gewerkschaften usw.) durch feste Quoten von Mitgliedern in der Volkskammer, Rolle der Partei.

18.00 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum

18.30 – 19.30 Uhr: Abendessen

19.30 Uhr: Ernesto Schwarz u.a.: Kulturprogramm, Lieder und Texte

21.00 Uhr: Ende des ersten Tages

Sonntag:

09.00 Uhr: Beginn

Thema des Tages: Der Kampf der SED gegen den Revisionismus und die später zunehmenden Einflussnahmen des Revisionismus in der SED

09.15 Uhr: Imdat Salman: Revisionismus in der kommunistischen Bewegung, ein Überblick: von der Bewilligung der Kriegskredite durch die SPD bis zur Konterrevolution.

09.45 Uhr: Renate Schiefer: Der 17. Juni 1953 und das Handeln der neuen SU-Führung unter Chruschtschow.

10.00 Uhr: n.n.: Der Ausschluss Rudolf Herrnstadts 1953.

10.15 Uhr: Michael Kubi: Der 20. Parteitag der KPdSU und die SED-Führung 1956.

10.30 Uhr: Martin Kober: Die Auseinandersetzungen um Karl Schirdewan 1958.

10.45 Uhr: Michael Pardon: Die Grenzsicherung 1961.

11.00 Uhr: Johann Woydt: Das Neue Ökonomische System der Planung und Lenkung der Volkswirtschaft 1963. Inhalt, Abbruch, Widerspruch zwischen Distanzierung und Fortwirkung.

11.15 Uhr: Phil Ramcke: Intershops für DDR-Bürger und damit die Legalisierung der DM in der DDR 1974.

11.30 Uhr: Heinz Ahlreip: Die Probleme des RGW und ökonomische Probleme mit der Sowjetunion vor allem in den 1980er Jahren.

11.45 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

12.15 – 13.30 Uhr: Mittagspause

13.30 Uhr: Gregor Hollender: Revisionistische Auffassungen in Theorie und Praxis der DDR-Ökonomie, innere Aufweichung durch Implantierung marktwirtschaftlicher Elemente und Opportunismus in Bezug auf den Außenhandel.

13.50 Uhr: Dave Meßner: Erosion der sozialistischen Kulturproduktion in der DDR – Arbeitstitel: von „Wege übers Land“ zu „Ein Kessel Buntes“. Darin: Einflüsse durch die BRD-Unterhaltungsindustrie.

14.20 Uhr: Wolfgang Schumann: Entwicklung von Illusionen in den Imperialismus und in die Sozialdemokratie = wachsender Opportunismus in der Außenpolitik.

14.40 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

15.00 Uhr: Folgerungen aus der Geschichte der DDR

Torsten Schöwitz Parteivorsitzender: Abschlussreferat

1. Der Sozialismus ist die einzige und reale Alternative zum Elend des Imperialismus. Weder Sozialreformismus noch Anarchismus, weder Christentum noch andere Formen der Esoterik weder Dritte Wege noch „alternative Bewegungen“ haben bisher die Macht des Kapitals brechen können.

2. Wir leben in einer zutiefst konterrevolutionären Situation, die kommunistische Bewegung ist verwirrt und zersplittert.

3. Schlussfolgerungen: Kampf gegen den Revisionismus auf allen Gebieten, besonders:

- in der Frage unseres sozialistischen Ziels,

- in der Frage der Geschichte des Sozialismus, also des Anti-Stalinismus,

- in der Frage der Parteitheorie,

- in der Frage der Staatstheorie.

15.20 Uhr: Tagungsleitung: Danksagungen.

15.25 Uhr: Gemeinsames Singen der Nationalhymne der DDR.

15.30 Uhr: Ende der Veranstaltung.

Die Referenten/innen:

Kurze Vorstellung:

Heinz Ahlreip (Fernstudent und Referent des Fernstudiums, KPD), Aitak Barani (ehem. Fernstudentin, KO), Prof. Dr. Hans Fischer (früher SED, DDR-Marine, Hochschullehrer), Jürgen Geppert (früher SED, stellv. Vorsitzender der KPD), Iris Harnack (frühe SED, ZK der KPD), Anna C. Heinrich (offen-siv, KPD), Gregor Hollender (ehem. Fernstudent und Referent des Fernstudiums, ZK der KPD), Philipp Kissel (ehem. Fernstudent, KO), Martin Kober (KPD), Michel Kubi (ehem. Fernstudent und Referent des Fernstudiums, KPD), Dave Meßner (Fernstudent, KO), Michael Pardon (früher SED, ZK der KPD), Phil Ramcke (ehem. Fernstudent, KPD), Torsten Reichelt (ZK der KPD), Imdat Salman (Fernstudent und Referent des Fernstudiums, Auslandsorganisation der türkischen Kommunisten), Renate Schiefer (Fernstudentin, PDL), Torsten Schöwitz (früher SED, Vorsitzender der KPD), Wolfgang Schumann (früher SED, KPD), Zbigniew Wiktor (Kommunistische Partei Polens), Johann Woydt (Fernstudent und Referent des Fernstudiums, DKP)

Zeitregie:

Alle Referatszeiten müssen genauestens eingehalten werden, sonst entgleist die Konferenz. Wer überzieht wird unterbrochen, denn nicht der Referent, sondern das Gelingen der Veranstaltung steht im Vordergrund. Begrenzte Redezeit bei Wortmeldungen aus dem Publikum: 5 Minuten. Auch hier kein Überziehen.

Dokumentation der Veranstaltung:

Ein Protokollband mit allen Referaten und Anfragen/Beiträgen aus dem Publikum wird erscheinen in der Schriftenreihe der KPD. Paperback mit Klebebindung.

Geschätzter Umfang: ca. 250 Seiten. Verkaufspreis: 12,- Euro

Veranstaltungsort, Anmeldungen und Kostenbeitrag:

Die Veranstaltung findet statt im ND-Haus in Berlin, Franz-Mehrung-Platz 1, erste Etage, Seminarraum 1, für die Versorgung stehen Nebenräume zur Verfügung. Eintritt: 10,- Euro, darin enthalten sind am Sonnabend Nachmittag Kaffee/Tee und Kuchen sowie ein Abendessen, am Sonntag ein Mittagessen und Mineralwasser frei während der gesamten Veranstaltung. Für Bier, Wein oder Sekt müssen wir eine Gebühr verlangen. Da wir die Versorgung planen müssen und da die Räumlichkeiten natürliche Kapazitätsgrenzen haben, müssen wir mit Anmeldungen arbeiten. Diese bitte per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Frank Flegel, Gerhart-Hauptmann-Str. 14, 37194 Bodenfelde. Dabei die eigene Postadresse angeben, denn wenn dann die 10,- Euro Tagungsgebühr eingegangen sind, (Konto Frank Flegel, DE10 2505 0180 0021 8272 49, Sparkasse Hannover, Kennwort: Eintrittskarte 70. Jahrestag der DDR-Gründung), senden wir die Eintrittskarte zu.

Das Verfahren ist zugegebenermaßen etwas umständlich, aber wir müssen nunmal wissen, wie viele Genossinnen und Genossen wir versorgen müssen und die Räumlichkeiten haben nunmal nur begrenzte Kapazitäten.

Bitte um Spenden:

Der Eintritt von 10,- Euro pro Person wird die entstehenden Kosten nicht vollständig decken können. Wir wollen den Eintrittspreis jedoch nicht weiter in die Höhe schrauben, um nicht die eine oder den anderen wegen eines zu hohen Eintrittsgeldes auszugrenzen.

Deshalb bitten wir diejenigen, die es sich leisten können, uns mit Spenden für die Veranstaltung zu helfen. Spendenkonto: Konto Frank Flegel, DE10 2505 0180 0021 8272 49, Sparkasse Hannover, Kennwort: Spende DDR-Veranstaltung. (Kennwort nicht vergessen!)

 

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