Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.

Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.

Die Taubenfußchronik oder Die Chruschtschowiade, Band I: 1953 - 1957 Seit dem Untergang der Sowjetunion und des Staat gewordenen Sozialismus in Europa ist die wichtigste und zugleich quälendste Frage für jeden revolutionären Sozialisten die Frage nach den Ursachen für diese Menschheitskatastrophe. Die wichtigste – weil ohne ihre richtige Beantwortung kein erfolgreicher Neuanfang. Die quälendste – weil ihrer allseitig sachlich abwägenden Beantwortung natürliche, mehr noch aber jahrzehntelang vorsätzlich geschürte und dadurch zu Vor- Urteilen verhärtete Emotionen im Wege stehen, Emotionen, die eine mehr urteilende und weniger verurteilende Position als „Ungeheuerlichkeit“ empfinden lassen.
Das 1927 zum ersten Mal erschienene Werk des russischen Autors F. Gladkow beschäftigt sich mit den Zwischentönen der Zeit nach dem russischen Bürgerkrieg. Gladkow beleuchtet nicht die Revolution als politisches Ereignis selbst, sondern er beschreibt die Menschen, die an ihr teilhatten. Er zeigt auf, wie nachhaltig die Revolution das Leben einzelner Menschen prägt und wie diese versuchen, sich nach den Unruhen wieder in einen normalen Alltag einzufinden. Im Zentrum des Romans steht das Ehepaar Gleb und Dascha.
Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996–2003) Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als 6 Jahren wechseln, bezeugen eine außerordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über den gleichen, gleich grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?
Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet. Fünfundfünfzig Tage und Nächte tobt der Kampf, dann fällt die Dschungelfestung der Franzosen - eine verheerende Niederlage für die Kolonialmacht.
AMOK ist der Name einer Ortschaft auf der Insel Malekula, die zu den Neuen Hebriden gehört. Eingeborene vom Stamme der Groß-Nambas haben Amok gegründet. Ihre Lebensformen entsprechen noch heute weitgehend denen der Urgemeinschaft. In der Sprache der Groß-Nambas heißt Amok „Stätte des Anfangs aller Dinge im Zentrum der Welt“. In der malaiischen Sprache hingegen hat das Wort Amok eine völlig andere Bedeutung. Es kennzeichnet den Zustand plötzlicher Geistesstörung bei einem Menschen. Der davon Betroffene gerät in eine sich bis zur Raserei steigernde Wut, die sich gegen seine unmittelbare Umgebung richtet. Er fällt wahllos Leute an, oft tötet er sogar mehrere Menschen, bevor ihn seine Kräfte verlassen und er zusammenbricht.
Die Taubenfußchronik oder die Chruschtschowiade, Band II: 1957 - 1976 Seit dem Untergang der Sowjetunion und des Staat gewordenen Sozialismus in Europa ist die wichtigste und zugleich quälendste Frage für jeden revolutionären Sozialisten die Frage nach den Ursachen für diese Menschheitskatastrophe. Die wichtigste – weil ohne ihre richtige Beantwortung kein erfolgreicher Neuanfang. Die quälendste – weil ihrer allseitig sachlich abwägenden Beantwortung natürliche, mehr noch aber jahrzehntelang vorsätzlich geschürte und dadurch zu Vor- Urteilen verhärtete Emotionen im Wege stehen, Emotionen, die eine mehr urteilende und weniger verurteilende Position als „Ungeheuerlichkeit“ empfinden lassen.
Politische Schriften 1955 – 2003 'Sie wundert mein Optimismus? Ich schlage mich, ganz wie jeder andere Mensch auch, auf die Siegerseite. Der Kapitalismus hat doch nicht die geringste Überlebenshoffnung.' Mit seinen Theaterstücken und Gedichten verstand es Peter Hacks, sich ins gesellschaftliche Leben einzumischen. Aber auch mit Pamphleten, Briefen und Essays meldete sich der Dichter und entschiedene Optimist zu Wort: Er kritisierte Kollegen, polemisierte gegen politische Verzweiflung und trug die Aufklärung auf der Zunge.
Die Schrift Staat und Revolution verfaßte Lenin im August bis September 1917 in der Illegalität. Den Gedanken, daß es notwendig sei, die Frage des Staates theoretisch auszuarbeiten, hatte Lenin in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 geäußert. Damals schrieb er die Notiz Jugend-Internationale (siehe Werke, Bd.23, S.163-167), in der er die Postition Bucharins in der Frage des Staates kritisierte und versprach, einen ausführlichen Artikel über die Frage Marxismus und Staat zu schreiben. In einem Brief an A.M. Kollontai vom 17. Februar 1917 (neuen Stils) teilte Lenin mit, daß er das Material über die Frage Marxismus und Staat fast fertig vorbereitet habe.
Am Rande Moskaus, in einer komfortablen Datscha, sitzt Ignat Issaakowitsch Wetrow. Er selbst bezeichnet sich als Wahrheitsverkünder. Zeitungen westlicher Länder nennen ihn Dichter. Ihm gelten Cathérine Labordes professionelle Bemühungen, obwohl sie ihn erst sehr spät zu Gesicht bekommt. Doch da sind andere Leute, die in ihr Leben treten: Glenn Ward, der eigenwillige Reporter aus Boston, Wadim Shagin, Schriftsteller, rehabilitiert nach langer Haftzeit, Boris Petrowitsch Kursanow, Fliegergeneral, der einst mit Cathérines Vater im selben Geschwader eine Jagdmaschine flog.
Im turbulenten Kriegsjahr 1941 droht eine sowjetische Stadt von der deutschen Wehrmacht besetzt zu werden. Nach der offiziellen Evakuierung bleiben nur zwei Angestellte in einer Filiale der Staatsbank zurück: ein alter Kassierer und die junge Musja Wolkowa. Kurz vor dem Einmarsch der Truppen übergeben drei Eisenbahner den beiden einen Sack voller Gold und kostbarer Edelsteine aus einem bombardierten Transportzug. Um den staatlichen Goldschatz vor dem Zugriff der Faschisten zu schützen, treten der alte Mann und das junge Mädchen eine dramatische Flucht an. Sie schleppen die schwere Last zu Fuß über 600 Kilometer durch feindlich besetztes Gebiet und versuchen, die sowjetischen Linien zu erreichen.
Die Taubenfußchronik oder Die Chruschtschowiade, Band I: 1953 - 1957 Seit dem Untergang der Sowjetunion und des Staat gewordenen Sozialismus in Europa ist die wichtigste und zugleich quälendste Frage für jeden revolutionären Sozialisten die Frage nach den Ursachen für diese Menschheitskatastrophe. Die wichtigste – weil ohne ihre richtige Beantwortung kein erfolgreicher Neuanfang. Die quälendste – weil ihrer allseitig sachlich abwägenden Beantwortung natürliche, mehr noch aber jahrzehntelang vorsätzlich geschürte und dadurch zu Vor- Urteilen verhärtete Emotionen im Wege stehen, Emotionen, die eine mehr urteilende und weniger verurteilende Position als „Ungeheuerlichkeit“ empfinden lassen.
Die Taubenfußchronik oder die Chruschtschowiade, Band II: 1957 - 1976 Seit dem Untergang der Sowjetunion und des Staat gewordenen Sozialismus in Europa ist die wichtigste und zugleich quälendste Frage für jeden revolutionären Sozialisten die Frage nach den Ursachen für diese Menschheitskatastrophe. Die wichtigste – weil ohne ihre richtige Beantwortung kein erfolgreicher Neuanfang. Die quälendste – weil ihrer allseitig sachlich abwägenden Beantwortung natürliche, mehr noch aber jahrzehntelang vorsätzlich geschürte und dadurch zu Vor- Urteilen verhärtete Emotionen im Wege stehen, Emotionen, die eine mehr urteilende und weniger verurteilende Position als „Ungeheuerlichkeit“ empfinden lassen.
Das 1927 zum ersten Mal erschienene Werk des russischen Autors F. Gladkow beschäftigt sich mit den Zwischentönen der Zeit nach dem russischen Bürgerkrieg. Gladkow beleuchtet nicht die Revolution als politisches Ereignis selbst, sondern er beschreibt die Menschen, die an ihr teilhatten. Er zeigt auf, wie nachhaltig die Revolution das Leben einzelner Menschen prägt und wie diese versuchen, sich nach den Unruhen wieder in einen normalen Alltag einzufinden. Im Zentrum des Romans steht das Ehepaar Gleb und Dascha.
Politische Schriften 1955 – 2003 'Sie wundert mein Optimismus? Ich schlage mich, ganz wie jeder andere Mensch auch, auf die Siegerseite. Der Kapitalismus hat doch nicht die geringste Überlebenshoffnung.' Mit seinen Theaterstücken und Gedichten verstand es Peter Hacks, sich ins gesellschaftliche Leben einzumischen. Aber auch mit Pamphleten, Briefen und Essays meldete sich der Dichter und entschiedene Optimist zu Wort: Er kritisierte Kollegen, polemisierte gegen politische Verzweiflung und trug die Aufklärung auf der Zunge.
Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996–2003) Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als 6 Jahren wechseln, bezeugen eine außerordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über den gleichen, gleich grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?
Die Schrift Staat und Revolution verfaßte Lenin im August bis September 1917 in der Illegalität. Den Gedanken, daß es notwendig sei, die Frage des Staates theoretisch auszuarbeiten, hatte Lenin in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 geäußert. Damals schrieb er die Notiz Jugend-Internationale (siehe Werke, Bd.23, S.163-167), in der er die Postition Bucharins in der Frage des Staates kritisierte und versprach, einen ausführlichen Artikel über die Frage Marxismus und Staat zu schreiben. In einem Brief an A.M. Kollontai vom 17. Februar 1917 (neuen Stils) teilte Lenin mit, daß er das Material über die Frage Marxismus und Staat fast fertig vorbereitet habe.
Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet. Fünfundfünfzig Tage und Nächte tobt der Kampf, dann fällt die Dschungelfestung der Franzosen - eine verheerende Niederlage für die Kolonialmacht.
Am Rande Moskaus, in einer komfortablen Datscha, sitzt Ignat Issaakowitsch Wetrow. Er selbst bezeichnet sich als Wahrheitsverkünder. Zeitungen westlicher Länder nennen ihn Dichter. Ihm gelten Cathérine Labordes professionelle Bemühungen, obwohl sie ihn erst sehr spät zu Gesicht bekommt. Doch da sind andere Leute, die in ihr Leben treten: Glenn Ward, der eigenwillige Reporter aus Boston, Wadim Shagin, Schriftsteller, rehabilitiert nach langer Haftzeit, Boris Petrowitsch Kursanow, Fliegergeneral, der einst mit Cathérines Vater im selben Geschwader eine Jagdmaschine flog.
AMOK ist der Name einer Ortschaft auf der Insel Malekula, die zu den Neuen Hebriden gehört. Eingeborene vom Stamme der Groß-Nambas haben Amok gegründet. Ihre Lebensformen entsprechen noch heute weitgehend denen der Urgemeinschaft. In der Sprache der Groß-Nambas heißt Amok „Stätte des Anfangs aller Dinge im Zentrum der Welt“. In der malaiischen Sprache hingegen hat das Wort Amok eine völlig andere Bedeutung. Es kennzeichnet den Zustand plötzlicher Geistesstörung bei einem Menschen. Der davon Betroffene gerät in eine sich bis zur Raserei steigernde Wut, die sich gegen seine unmittelbare Umgebung richtet. Er fällt wahllos Leute an, oft tötet er sogar mehrere Menschen, bevor ihn seine Kräfte verlassen und er zusammenbricht.
Im turbulenten Kriegsjahr 1941 droht eine sowjetische Stadt von der deutschen Wehrmacht besetzt zu werden. Nach der offiziellen Evakuierung bleiben nur zwei Angestellte in einer Filiale der Staatsbank zurück: ein alter Kassierer und die junge Musja Wolkowa. Kurz vor dem Einmarsch der Truppen übergeben drei Eisenbahner den beiden einen Sack voller Gold und kostbarer Edelsteine aus einem bombardierten Transportzug. Um den staatlichen Goldschatz vor dem Zugriff der Faschisten zu schützen, treten der alte Mann und das junge Mädchen eine dramatische Flucht an. Sie schleppen die schwere Last zu Fuß über 600 Kilometer durch feindlich besetztes Gebiet und versuchen, die sowjetischen Linien zu erreichen.
Aktuelle Termine
Gedenktage / Ereignisse
25.10.1917: Beginn der großen Sozialistischen Oktoberrevolution (Datum nach dem alten Kalender in Rußland).
25.10.1967: Uraufführung des DEFA-Films „Die Fahne von Kriwoj-Rog“ in Eisleben zu Ehren des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.
26.10.1917: „Dekret über den Frieden“ an alle kriegführenden Staaten, u. a. Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
27.10.1806: Napoleon I. zieht in Berlin ein. Der Zusammenbruch Preußens ist erfolgt.
27.10.1964: Willi Bredel gestorben.
28.10.1918: Aufstand in der deutschen Kriegsflotte gegen die Fortsetzung des Krieges durch einen Seekrieg gegen Großbritannien. Der Matrosenaufstand in Kiel beginnt.
28.10.1940: Das faschistische Italien überfällt Griechenland.
RSS Feed