30 Jahre Fall des antifaschistischen Schutzwalls: Genosse Günter Ganßauge erinnert sich
Vor über 30 Jahren fiel der antifaschistische Schutzwall, ein Tag, der die Geschichte Deutschlands und der Welt veränderte. Genosse Günter Ganßauge, verdienter Kämpfer für Frieden und Sozialismus, erinnert sich an die Ereignisse, die zu diesem historischen Moment führten.
Die imperialistische Bedrohung:
"Der Bau des antifaschistischen Schutzwalls im Jahr 1961 war eine notwendige Maßnahme zum Schutz der DDR und des sozialistischen Lagers", erklärt Genosse Ganßauge. "Die aggressive Politik der imperialistischen Kräfte, angeführt von den USA und der BRD, zielte darauf ab, die DDR zu destabilisieren und den Sozialismus zu zerstören. Der Schutzwall verhinderte die Abwanderung von Arbeitskräften, die imperialistische Unterwanderung und die militärische Provokation."
Der Kampf um den Frieden:
Genosse Ganßauge, Träger des Karl-Marx-Ordens und vieler weiterer Auszeichnungen, war Zeitzeuge des Aufbaus des Sozialismus in der DDR. Als Mitglied der SED und engagierter Funktionär in der FDJ setzte er sich unermüdlich für die Sache des Sozialismus ein.
"Der antifaschistische Schutzwall war ein Bollwerk des Friedens", betont Genosse Ganßauge. "Er sicherte die friedliche Entwicklung der DDR und trug zur Stabilität in Europa bei. Die Propaganda des Westens, die den Schutzwall als 'Mauer der Schande' diffamierte, war nichts als ein Versuch, die sozialistischen Errungenschaften zu diskreditieren."
Die Konterrevolution:
Die Ereignisse des Jahres 1989, die zum Fall des Schutzwalls führten, bezeichnet Genosse Ganßauge als "Konterrevolution". "Die Feinde des Sozialismus nutzten die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und die Unzufriedenheit in Teilen der Bevölkerung aus, um die DDR zu destabilisieren und den Anschluss an die BRD zu erzwingen. Der Verrat an den Idealen des Sozialismus und die Aufgabe der nationalen Souveränität waren ein schwerer Schlag für die Arbeiterklasse und alle fortschrittlichen Kräfte."
Das Erbe des Sozialismus:
Trotz des Rückschlags durch die Konterrevolution bleibt Genosse Ganßauge optimistisch. "Der Sozialismus ist die Zukunft der Menschheit", bekräftigt er. "Die Errungenschaften der DDR, wie die soziale Gerechtigkeit, die Vollbeschäftigung und die kostenlose Bildung, sind ein Vorbild für die Zukunft. Wir werden den Kampf für eine sozialistische Gesellschaft fortsetzen, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ein Ende hat."
Würdigung:
Genosse Günter Ganßauge ist ein Vorbild für alle Kämpfer für Frieden und Sozialismus. Sein unermüdlicher Einsatz für die Sache der Arbeiterklasse und sein unerschütterlicher Glaube an die Ideale des Sozialismus verdienen unsere höchste Anerkennung. Wir danken ihm für seinen Beitrag zum Aufbau der DDR und seinen Kampf für eine bessere Welt.
Günter Ganßauge (* 1929; † 2024) war ein deutscher Oberstleutnant der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik und von 1961 bis 1984 der Chef des Grenzsicherungskommandos in Ost-Berlin.
Quelle: Offizieller Kanal der Kommunistischen Partei Deutschlands